
Zukunftskonferenz Automotive 2026
automotiveland.nrw und die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH laden Sie herzlich zur Zukunftskonferenz am 6. Februar 2026, 9:15 bis 15:30 Uhr ein.
Unter dem Motto „Neue Wege gehen bedeutet Zukunft bewegen“ erwarten Sie spannende Impulsvorträge am Vormittag sowie praxisnahe Workshops mit ausgewählten Expertinnen und Experten am Nachmittag.
Wir freuen uns sehr, auch die Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Mona Neubaur, am 6. Februar 2026 begrüßen zu dürfen.
Wir sind zu Gast in den neuen Räumlichkeiten des Kompetenzcampus Technik und Wirtschaft im Bergischen Land, kurz BZI (Wüstenhagener Str. 18 – 26, 42855 Remscheid), und erwarten inspirierende Gespräche rund um die Zukunft der Automobil- und Zulieferindustrie.
Das vollständige Programm zur Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link:
Programm Zukunftskonferenz Automotive 2026
TRAIBER.NRW IMPULS: Generative Künstliche Intelligenz (KI) effizient in der Automobilzuliefererindustrie einsetzen
Onlineveranstaltung am 11. März 2026 von 10:00 Uhr - 11:00 Uhr.
Wie kann generative Künstliche Intelligenz in Unternehmen der Automobilzulieferindustrie zur Effizienzsteigerung und Entlastung im Arbeitsalltag eingesetzt werden? Der Online-Impuls zeigt praxisnah, wie Unternehmen geeignete Einsatzfelder identifizieren, Rollen und Aufgaben neu denken und mit kleinen, risikoarmen Schritten in den KI-Einsatz starten können.
Generative Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich zu einem relevanten Produktionsfaktor, unterstützt Unternehmen bei Analysen, Entwürfen und Kommunikation und kann insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit leisten.
Der Wert generativer KI entsteht allerdings erst durch kollaboratives Arbeiten mit ihr: Menschen definieren Ziele, Kontexte und Qualitätsmaßstäbe, während KI strukturierte Entwürfe, Vorschläge und Varianten liefert. Damit verschiebt sich Arbeit zunehmend von der reinen Erstellung hin zur Steuerung, Bewertung und Freigabe von Ergebnissen. Rollen entwickeln sich vom Ausführen hin zum Kuratieren, Prüfen und Entscheiden.
Der Impuls beleuchtet daher drei zentrale Perspektiven:
- Wo liegen in bestehenden Prozessen die größten Potenziale für Effizienz und Qualität?
- Wie verändern sich Rollen, Zuständigkeiten und Schnittstellen zwischen Fachbereichen, IT und Compliance?
- Wie gelingt eine verantwortungsvolle Einführung von KI?
Teilnehmende erhalten ein kompaktes Orientierungsgerüst für den Einsatz generativer KI, darunter:
- Kriterien zur Identifikation geeigneter Use Cases
- zwei leicht umsetzbare Pilotideen
- einen pragmatischen Minimalstandard für „Responsible AI“
Ziel ist es, einen schnellen Einstieg mit messbarem Nutzen, klaren Zuständigkeiten und kontrollierten Risiken zu ermöglichen.
Der Impuls richtet sich an Geschäftsführungen und Inhaber:innen von KMU, Fach- und Führungskräfte aus zentralen Unternehmensbereichen sowie an Verantwortliche für Transformation, Digitalisierung und Personalentwicklung, die den Einsatz generativer KI strategisch einordnen und praxisnah erproben möchten.
Termin: 11. März 2026 von 10:00 Uhr - 11:00 Uhr online über Zoom
Veranstalter: TRAIBER.NRW
Referenten: Stephan Sandfuchs, Interdisziplinäres Institut für Angewandte KI und Data Science Ruhr (AKIS) Bochum University of Applied Sciences
Eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier
Themenpapier: Responsible AI in Unternehmen einführen
Generative KI bietet Unternehmen der Automobilzulieferindustrie konkrete Chancen zur Effizienzsteigerung und Entlastung im Arbeitsalltag. Das Themenpapier „Responsible AI in Unternehmen“ zeigt praxisnah, wie KMU Künstliche Intelligenz rechtsicher, nachvollziehbar, nachhaltig und datensouverän in die Wertschöpfung integrieren können.
Generative Künstliche Intelligenz (KI) ist längst mehr als ein kurzfristiger Technologietrend. Für Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, insbesondere für kleine und mittlere Betriebe, bietet sie konkrete Potenziale, um Prozesse effizienter zu gestalten, Mitarbeitende zu entlasten und trotz Fachkräftemangels wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig stellen sich viele Unternehmen die Frage, wie KI sinnvoll, verantwortungsvoll und rechtssicher eingesetzt werden kann.
Das Themenpapier „Responsible AI in Unternehmen“ greift diese Fragestellungen auf und zeigt sieben konkrete Handlungsschritte für die Einführung von Künstlicher Intelligenz auf.
Dabei stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt, die für Unternehmen besonders relevant sind:
- Wo liegen in bestehenden Prozessen sinnvolle Einsatzfelder für KI?
- Wie verändern sich Rollen, Zuständigkeiten und Schnittstellen zwischen Fachbereichen, IT und Compliance?
- Und wie lässt sich KI nutzen, ohne Datenschutz, Haftung oder Reputation zu gefährden?
Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, generative KI als ergänzendes Werkzeug und nicht als Ersatz menschlicher Arbeit schnell und risikoarm einzusetzen. Der Mensch behält die Entscheidungs- und Verantwortungshoheit, während KI klar umrissene Teilaufgaben übernimmt.
Das Themenpapier richtet sich insbesondere an:
- Geschäftsführungen und Inhaber:innen kleiner und mittlerer Unternehmen, die den Einsatz generativer KI strategisch und verantwortungsvoll gestalten möchten.
- Fach- und Führungskräfte aus Bereichen wie Produktion, Entwicklung, Verwaltung, Qualität, Vertrieb oder Einkauf, die Effizienzpotenziale identifizieren und Prozesse weiterentwickeln wollen.
- Transformations-, Digitalisierungs- und Innovationsverantwortliche, die erste KI-Anwendungen pragmatisch und risikoarm erproben möchten.
- HR- und Personalentwicklungsverantwortliche, die sich mit dem Wandel von Rollen, Aufgaben und Qualifikationsanforderungen beschäftigen.
Zum Themenpapier „Responsible AI in Unternehmen“
Themenpapier: Erfolgsfaktor Mensch – Veränderungsbereitschaft als Schlüssel zur digitalen Transformation von KMU der Automobilindustrie
Digitale Technologien verändern die Automobilindustrie grundlegend und stellen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor große Herausforderungen. Zwar versprechen neue IT-Systeme, datenbasierte Prozesse und Automatisierung mehr Effizienz, doch der Erfolg digitaler Transformation hängt weniger von der Technik ab als von den Menschen, die sie anwenden.
Das Themenpapier zeigt, wie Unternehmen die Veränderungsbereitschaft ihrer Mitarbeitenden gezielt fördern können. Denn digitale Transformation verändert den Arbeitsalltag spürbar. Aufgaben, Rollen und Kompetenzanforderungen wandeln sich, Routinen werden hinterfragt und kontinuierliches Lernen gewinnt an Bedeutung. Diese Entwicklung bietet Chancen, geht aber häufig auch mit Unsicherheit einher, insbesondere dann, wenn Nutzen und Unterstützung fehlen.
Studien belegen: Mitarbeitende tragen Veränderungen vor allem dann mit, wenn sie sich handlungsfähig fühlen, ihre Arbeit als sinnvoll erleben und konkrete Vorteile im Alltag erfahren. Führungskräfte spielen dabei eine Schlüsselrolle, indem sie Orientierung geben, Vertrauen schaffen und den Wandel offen und dialogisch kommunizieren.
Für KMU der Automobilindustrie bedeutet das: Digitale Transformation ist kein reines Technologieprojekt. Nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo Führung, Kultur und Qualifizierung zusammenspielen und die menschliche Dimension konsequent mitgedacht wird.
Aus dem Netzwerk: GLW Velbert wird Bergischer Bildungscampus
Zum 1. Januar 2026 startet die GLW Velbert e.V. unter einem neuen Namen: Bergischer Bildungscampus gGmbH.
Mit einem einstimmigen Beschluss stellen die Mitglieder des Bergischen Arbeitgeberverbandes der Metallindustrie die Weichen für die Zukunft der beruflichen Bildung in der Region. Die Gemeinschaftslehrwerkstatt der Industrie von Velbert und Umgebung e.V. wird in die neu gegründete Bergische Bildungscampus gGmbH überführt. Alle Mitarbeitenden werden übernommen, Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote langfristig gesichert.
Ab 2026 ist zudem der Umzug auf das ehemalige Schaefflergelände in Wuppertal geplant – mit modernster Ausstattung im Wert von 3,2 Millionen Euro, neuen Ausbildungsschwerpunkten und starken regionalen Kooperationen. Ziel ist ein zukunftsfähiger Bildungscampus, der Unternehmen aus Velbert, Heiligenhaus und der gesamten Bergischen Region innovative, modulare Bildungsangebote bietet.
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